Das Wissen über Trauma
kann die innere und äußere Welt verändern.
Ich bin der beste Beweis.
Jennifer Weller
 
Portrait Jenny_034_edited_edited.jpg

Über mich

Ich wurde vor 35 Jahren als Tochter einer philippinischen Einwanderin und eines deutschen Braumeisters in München geboren. Mein Leben verdanke ich neben meinen Eltern einer Blutspende.

Ohne einen vollständigen Blutaustausch kurz nach meiner Geburt hätte ich nicht überlebt. Die ersten 18 Jahre meines Lebens waren sehr davon geprägt unsichere Bindungserfahrungen zu machen.

 

In der Beziehung zu meiner Oma fand ich jedoch eine Insel der Geborgenheit, die es mir ermöglichte auch korrigierende und heilsame Erfahrungen in Bindung machen zu können.

Sie war mein sicherer Hafen. Von ihr habe ich gelernt aus jeder Situation das beste zu machen und in den dunkelsten Momenten nicht zu vergessen ein Licht anzuzünden.

Ende 2019 verstarb meine liebe Oma mit 91 Jahren in meinem Beisein nachdem ich sie mehrere Wochen intensiv auf ihrem letzten Weg begleiten durfte.

 

Traumafolgen

Die Folgen meiner sequentiellen Traumatisierungen machten sich leider trotz der sicheren Bindung zu meiner Oma später vor allem durch Depressionen, Migräne, einem geringen Selbstwert, Panikattacken und Perfektionsstreben bemerkbar.

Nachdem ich die traumaunsensible Schulzeit endlich hinter mir gelassen hatte absolvierte ich eine Ausbildung zur Eventkauffrau.
Nebenbei begann ich national und international als Model zu arbeiten. Nach ein paar Jahren bekam ich mit Anfang 20 sogar eine größere Nebenrolle in einem Kinofilm.

In der oberflächlichen Medienwelt fühlte ich mich aber nie wirklich Zuhause und so ließ das Interesse daran mehr und mehr nach.

Die hauptberufliche Arbeit im Familienbetrieb war zwar familiendynamisch höchst kompliziert und belastend, gab mir aber auch einen Sinn.
Erhalten und Weiterführen was Generationen vor mir aufgebaut hatten.

 

Der Weg der Persönlichkeitsentwicklung

Mit 18 Jahren las ich das erste Mal über die „Macht der Dankbarkeit“ und begann damit meine Reise der Persönlichkeitsentwicklung.
Im Yoga und der Achtsamkeitspraxis fand ich Ruhe und Erholung. In Büchern fand ich Inspiration.

Da sich meine Traumafolgen, wie bei vielen Menschen, teilweise erst Jahre später zeigten, erkannte ich erst in meinen 20ern wie schwer meine Traumatisierungen waren.

Es folgten über 200 Stunden Coachings und Traumatherapie sowie viel Selbststudium und Weiterbildung was internationale Experten über Trauma und ihre Folgen zu sagen haben.

Besonders das Wissen über Trauma und die körperorientierte Arbeit hat mein Leben nachhaltig verändert.
So sehr, dass daraus der Wunsch entstanden ist andere Betroffene nun an meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen.

Denn das Wissen über Trauma kann die innere und äußere Welt verändern. Ich bin der beste Beweis.

Traumasensible Begleitung

Nachdem ich im Laufe der Jahre von meinem Umfeld immer wieder angesprochen wurde ob ich Coach wäre oder ob ich schon mal darüber nachgedacht hätte Coach zu werden, begann ich 2020 meine berufliche Umorientierung.

Heute lebe ich in der Nähe von Nürnberg und begleite Menschen traumasensibel, körper- und ressourcenorientiert auf dem Weg zu mehr Lebensqualität.

Meine Freizeit verbringe ich meistens mit Büchern, Podcasts, einer Tasse Tee in meinem Hängestuhl, in der Natur mit meinem Mann, mit meinem Hund Snoopy und mit meiner Islandstute Perla.

1(2).png

Ein paar berufliche Stationen

  • 2022 Gründung Jennifer Weller | Traumasensible Begleitung

  • 2021 Ausbildung Neurosystemische Integration (traumasensibles Coaching) bei Verena König 

  • 2020 Ausbildung Holistischer Life Coach bei Alexandra Bauer

  • 2020 Liquidatorin im Familienbetrieb

  • 2019 Geschäftsführung im Familienbetrieb

  • 2009 Assistenz der Geschäftsleitung im Familienbetrieb

  • ab 2008 Model und Filmschauspielerin

  • 2007 Ausbildung zur Eventkauffrau (IHK)

TraumasensibelSein

Für mich bedeutet traumasensibel zu sein eine Lebenshaltung einzunehmen. Egal ob die Frau an der Kasse, mein Tischnachbar im Restaurant oder meine KlientInnen, es besteht immer die Möglichkeit, dass mein Gegenüber Trauma in der Biografie trägt. 

Daher lege ich in allen Lebenslagen und Begegnungen Wert auf einen wohlwollenden, wertfreien, achtsamen und respektvollen Umgang.

Traumasensibel zu sein bedeutet für mich auch pure Friedensarbeit. Ich praktiziere gewaltfreie Kommunikation, respektiere meine Grenzen und die Grenzen meines Gegenübers.

6(1).png
 
 
 
Untitled design (7).png
Untitled design (7).png
2(2)_edited.png

Mein Manifest

Ich widme dieses Manifest allen wunderbaren Frauen, die mich in den letzten Jahren gehalten, begleitet und inspiriert haben und all jenen Frauen, die gerade in einer schwierigen Phase ihres Lebens sind und das Licht am Ende des Tunnels suchen. I see you! It‘s coming.

Keep going. 💜

 
5(1).png